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Noch bis 01.02.2009
Ausstellung: Kunstpreis des Landkreises Osterholz 2008

Noch bis 15.02.2009
Ausstellung: Kleines Chinesisches Theater – Malerei von Nele Budelmann

25.01.2009
Aufführung: Kleines Chinsisches Theater, 3. Teil. Luan Dong

01.02.2009
Verleihung des Publikumspreises zum Kunstpreis an Gabi Tausendpfund

Seit 08.02.2009
Ausstellung: Noble Gäste – Meisterwerke der Kunsthalle Bremen in der Großen Kunstschau Worpswede

08.02.2009 bis 13.04.2009
Ausstellung: Sammlung Bofinger – Graphik von Pit Morell

22.02.2009 bis 26.04.2009
Ausstellung: Worpsweder Künstler und ihre Phantasiewelten

09.03.2009
Lesung: Geschichten aus den Tagebüchern von Pit Morell

09.04.2009
Lesung: Geschichten aus den Tagebüchern von Pit Morell

19.04.2009 bis 21.06.2009
Ausstellung: HAP Grieshaber – Holzschnitte der 60er und 70er Jahre

01.05.2009 bis 16.08.2009
Ausstellung: Seelenland – Kunst und Glaube in Worpswede

01.05.2009 bis 16.08.2009
Ausstellung im Kontext zu Seelenland: Andreas Felger: Spirituelle Bilder

03.05.2009
Sonderführung: Bernhard Hoetger in Worpswede - Erinnerung an seinen 135. Geburtstag

28.06.2009 bis 16.08.2009
Ausstellung im Kontext zu Seelenland: Marc Chagall: Der Exoduszyklus

07.06.2009
Sonntagsmatinee mit Lilian Lehr: HAP Grieshaber - Holzschnitte der 60er und 70er Jahre

12.06.2009
Tanz- und Musikperformance mit Gudrun Soujon und Willem Schulz zu Seelenland

19.06.2009
Vortrag von Dr. Arie Hartog: Das Wunderland der Urahnen - Bernhard Hoetgers Religion

21.06.2009
Malaktion für Kinder mit Gabi Tausendpfund zu Andreas Felger: Spirituelle Bilder

05.07.2009
Sontagsmatinee mit Erika Müller: Heinrich Vogeler und seine Jugendstilträume

09.08.2009
9. Open Air Galerie Worpswede u.a. im Park der Kunstschau

09.08.2009
Sonntagsmatinee mit Christa Kreemer: Marc Chagall: Der Exoduszyklus

23.08.2009 bis 01.11.2009
Ausstellung: Jupp Lückeroth und seine Malerkollegen

30.08.2009
Familientag in der Großen Kunstschau Worpswede und ihrem Park

06.09.2009
Malaktion für Kinder mit Gabi Tausendpfund

06.09.2009
Sonntagsmatinee mit Cornelia Hegenah: Noble Gäste aus Bremen

04.10.2009
Sontagsmatinee mit Hartmut Balke: Auch Gottfried Benn war in Worpswede

21.10.2009
Liederabend zum 200. Geburtstag von Felix Mendelssohn Bartoldy

01.11.2009
Sonntagsnatinee mit E. Müller und H. Balke: R. M. Rilke - Requiem für eine Freundin

08.11.2009 bis 28.02.2010
Ausstellung: Bogdan Hoffmann und Jan Carstensen - Zwei Bremer Künstler aus der Sammlung Dodenhof



Nachfolgend lassen sich detaillierte Angaben in chronologischem Ablauf finden:



Kunstpreis (seit 11/2008)

Am Sonntag, den 1. Februar 2009, wird der Publikumspreis zum Kunstpreis (dotiert mit 1.000,- €) vergeben. Über 500 Museumsbesucher haben auf einer vorbereiteten Stimmkarte ihren Favoriten unter den Werken gewählt: Gabi Tausendpfund „Nicht vorüber“. Weitere Top-4 Kandidaten sind Maren Arndt „Schilf in der Wümme im leicht bewegten Wasser im Winter“, Rüdiger Lubricht „Rückkehrer“ und Klaus Oberer „Triptychon Nr.1“. Unter allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern werden anschließend zehn attraktive Preise verlost.

Gabi Tausendpfund ist hier im Web, einen kleinen Film zu ihrem Werk gibt es auf YouTube.





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Kleines Chinesisches Theater

3. Teil. Luan Dong

Die Aufführung findet am Sonntag, 25. Januar 2009, 13 Uhr statt. Die Darsteller sind: Nele Budelmann (Wu Wei), Marie Rotkopf (Herzog Ling), Carola Deye (Chor) und Seo Reuss (Bogenschütze). Die Szene beginnt vor dem Museum, der Bogenschütze schießt vier Pfeile auf ein dafür speziell nach draußen geräumtes Kulissenteil ab. Anschließend begeben sich Darsteller und Publikum in die Rotunde, wo der dialogische Teil aufgeführt wird
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Sammlung Bofinger Graphik von Pit Morell

8. Februar 2009 - 13. April 2009

Im Laufe seines Lebens hat der Worpsweder Künstler Pit Morell ein umfangreiches Werk erarbeitet. Der Kernbereich ist die Grafik. Großen Erfolg hatte er mit seinen Farbstiftzeichnungen, mit denen er bekannt wurde. Auch Plastiken und Malerei lassen sich in seinem Oeuvre finden. Weitere Talente des Künstlers sind Dichtkunst und Literatur. Sie schaffen immer wieder neue Verbindungen zur Kunst.

Helge und Margret Bofinger haben im letzten Jahr der Kulturstiftung zahlreiche Werke von Pit Morell für die Sammlung gespendet.



Es handelt sich um Graphiken aus den 1960er und 70er Jahren. Das umfangreiche Geschenk aus Wiesbaden wird der Öffentlichkeit anlässlich des 70. Geburtstages des Künstlers präsentiert. Aus dem gleichen Anlass haben die Professoren Christa und Peter Bürger Arbeiten des Künstlers der Kulturstiftung geschenkt, die ebenfalls in der Ausstellung gezeigt werden.

In der parallelen Ausstellung Worpsweder Künstler und ihre Phantasiewelten ist Pit Morell in der Ausstellungsgrube (hier...) vertreten.

Impressionen von der abendlichen Eröffnung am 6.2.2009: Es sprechen Dr. Karen E. Hammer, Geschäftsführerin der Kulturstiftung, und Pit Morell. Das Violincello-Duo Ralph und Angelica Jerzewki umrahmen die Veranstaltung.
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Geschichten aus den Tagebüchern

von Pit Morell

Montag, 9. März 2009, 17:00 Uhr
Donnerstag, 9. April 2009, 17:00 Uhr

Pit Morell hat im Laufe seines Lebens nicht nur ein umfangreiches künstlerisches Werk geschaffen. Bereits 1963 wurde sein erster Gedicht-Band „Tschikeung“ veröffentlicht. Seitdem sind zahlreiche Bücher und Rundfunkbeiträge erschienen. Sehr unterhaltsam und spannend sind seine Geschichten aus seinen persönlichen Aufzeichnungen. Über den Zeitraum von vierzig Jahren ist er heimlicher Chronist Worpswedes geworden.

Hier sind einige Fotos der beiden Lesungen:
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Worpsweder Künstler und ihre Phantasiewelten

22. Februar 2009 - 26. April 2009

Die Phantasiewelt ist eine gedachte und empfundene Welt, deren physikalische Gesetze nicht zwingend der Realität entsprechen. Künstlerinnen und Künstler besitzen die Gabe, eigene Phantasiewelten zu schaffen und in ihren Werken darzustellen.

Die Kulturstiftung Landkreis Osterholz lädt alle Künstler ein, die im Jahr 2009 einen besonderen Geburtstag haben und mit ihren Werken in der Artothek der Stiftung vertreten sind. Als besonderer Geburtstag werden jene ab dem sechzigsten Lebensjahr in Abschnitten von je fünf Jahren gewertet.



Zu den Geburtstagskindern, die bei der diesjährigen Ausstellung mitmachen, gehören Lothar Brix, Inge Demin, Hannelore Göbel, Helge Johnsen, Elke Seibt, Martina Werner und Reinhild Zietz. Geburtstagskind Pit Morell hat die Ausstellungsgrube (mehr...) gestaltet und ansonsten "seine Ausstellung nebenan" (hier...). Fast alle Künstler und Künstlerinnen haben eine professionelle Ausbildung und beteiligen sich regelmäßig an Einzel- und Gruppenausstellungen.

Hier sind einige Eindrücke der Ausstellungseröffnung. Das Gruppenfoto zeigt (v.l.n.r.) Martina Werner, Helge Johnsen, Lothar Brix, Hannelore Göbel, Dr. Karen E. Hammer, Inge Demin, Reinhild Zietz und Elke Seibt. Es sprechen Frau Dr. Hammer und Frau Seibt. Die Musiker sind Hansjörg Klotz (Saxophon) und Wolfgang Lipka (Gitarre).
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HAP Grieshaber

Holzschnitte der 60er und 70er Jahre

19. April - 21. Juni 2009

„Widerstand ist immer symmetrisch, Kunst ist es nie!“
HAP Grieshaber

Anlässlich des 100. Geburtstags von HAP Grieshaber werden über 90 Druckgraphiken der 60er und 70er Jahre aus dem Eigenbestand gezeigt. Sie geben einen Überblick über das gesellschaftliche Engagement des Künstlers.



Der 1909 geborene Grieshaber absolvierte neben einer Ausbildung zum Buchdrucker und Schriftsetzer zeitgleich ein Studium an der Buchgewerbeschule in Stuttgart in Kalligrafie. In der Kunstwelt wurde er bekannt durch seine Holzschnitte, die durch eine Reduktion auf eine klare Formensprache und die Perfektionierung der Technik bestechen. In der Ausstellung werden Holzdrucke in Farbe und Schwarzweiß gezeigt.

Hier sind einige Eindrücke der Eröffnung am Freitag, den 17.04.2009 um 18 Uhr. Es sprechen Karl-Heinz Marg, Vorsitzender des Kuratoriums, und der Grieshaber-Experte Wolfgang Glöckner, Ministerialdirigent a.D., Bonn. Die musikalische Untermalung übernehmen die Cellinos aus Bremen. Die Ausstellung ist mit tatkräftiger Unterstützung durch Lilian Lehr (auf dem Foto im Gespräch mit Donata Holz) entstanden. Die angehende Kulturwissenschaftlerin macht in dieser Zeit ein Praktikum bei der Kulturstiftung.
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Gedenktag für Bernhard Hoetger in Worpswede

Erinnerung an seinen 135. Geburtstag

Sonntag, 3. Mai 2009, 11:00-12:30 Uhr

Die Bekanntschaft mit Paula Modersohn-Becker brachte den in Kunstkreisen bekannten Bildhauer Bernhard Hoetger (1874-1949) im 41. Lebensjahr nach Worpswede. Er blieb dort 14 Jahre mit seiner Frau Lee und reifte zu einer führenden Figur der Künstlerkolonie heran. In den Jahren 1925 bis 1927 schuf er am Rande des Weyerbergs als ein Gesamtkunstwerk das „Kaffee Worpswede“, das „Logierhaus“ und die zentrale Ausstellungshalle „Große Kunstschau Worpswede“ neben vielen weiteren baulichen Aktivitäten im Ort.

In das Jahr 2009 fallen zwei Gedenktage des Künstlers: Zum einen wird an seinen 135. Geburtstag am 4. Mai in Hörde bei Dortmund erinnert zum anderen an seinen 60. Todestag am 18. Juli in Beatenberg in der Schweiz.

In einer Sonderführung wird die 'Seele des Hauses' vorgestellt.
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Seelenland Kunst und Glaube in Worpswede

1.5.2009 bis 16.8.2009

Eine Annäherung in vier Ausstellungen

Große Kunstschau Worpswede: Der innige Blick, Natur- und Menschendarstellungen in der Worpsweder Kunst

In der Zusammenschau der faszinierenden Architektur von Bernhard Hoetger (1874-1949) von 1927 mit den großformatigen Gemälden der Gründer der Künstlerkolonie Worpswede entsteht ein Raum, der Geborgenheit vermittelt. Zu sehen sind geheimnisvolle Moorlandschaften (Weites Land und Abendfrieden von Hans am Ende) und meditative Menschengruppen (Sommerabend und Verkündigung von Heinrich Vogeler), die die Liebe der Maler zu ihren Sujets und der sie umgebenden Natur zeigen.



Auch die Menschen werden erhaben dargestellt wie in Mackensens Bild Der Säugling von 1892. Eine auf dem Torfkarren sitzende Bäuerin lässt die Arbeit ruhen, um ihr Kind zu nähren. Der Beziehung zwischen Mutter und Kind wird Raum gegeben. Schon Rilke sah hier ein Devotionsbild.
Die sakral anmutende, einmalige Architektur der eingehängten Kuppel in der Großen Kunstschau lädt ein zu Lesungen, musikalischen Darbietungen und Vorträgen. In der Ausstellung werden kostbare Bilder der ersten Maler in Worpswede aus dem Bestand der Kunsthalle Bremen und aus der eigenen Sammlung gezeigt. Vielfältige Veranstaltungen kommen ergänzend hinzu.

Die Eröffnungsveranstaltung findet am Freitag, 1.5.2009, 18:00 Uhr in der Zionskirche statt. Im Anschluss an die Eröffnung gibt es bis 22.00 Uhr einen langen Museumsabend in den beteiligten Ausstellungshäusern: Große Kunstschau Worpswede, Barkenhoff / Heinrich-Vogeler-Museum, Haus im Schluh / Heinrich-Vogeler-Sammlung, Worpsweder Kunsthalle. Bei uns wird dazu eine Sonderführung um 21 Uhr mit Frau Dr. Karen E. Hammer zu Andreas Felger: Spirituelle Bilder veranstaltet.

Im Kontext – begleitende Ausstellung zu Seelenland :



Andreas Felger: Spirituelle Bilder

1.5.2009 bis 16.8.2009

Felger (geb. 1935 in Mössingen-Belsen) geht es um die Veranschaulichung des Transzendentalen. Er reiht Farbflächen aneinender, wechselt Tonwerte und überzieht den Malgrund mit Linien. Zu seiner Themenwelt gehören Landschaften wie abstrakte Formen und menschliche Körper. Auch Licht und das Motiv des Engels spielen eine wichtige Rolle.

Die Eröffnung ist am Freitag, 1.5.2009, um 21 Uhr mit einer Sonderführung durch Dr. Karen E. Hammer.



Andreas Felger. Die Quellen seiner Kunst.

Vortrag am Samstag, 9. Mai 2009, 18:00 Uhr

Es spricht Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Kunsthistoriker und Autor des Buches „Andreas Felger Malerei“, Köln (Wienand Verlag 2008)

„Bilder sind nicht auf der Leinwand,sondern im Menschen.“
Andreas Felger

„Andreas Felgers Quellen der Kunst entziehen sich einer genauen und kompletten Auflistung insofern, als die Grenzen schwimmend sind und die Termini stets nur Teilaspekte treffen. Der Blick über das Gesamtwerk, der Ansatz seiner Ölmalerei seit 1985 sowie die „Vorausabteilung“ der Holzschnitte belehren uns aber eindeutig darüber, dass der Ausgang von Natur und Wirklichkeit, das Bekenntnis zu Glauben und Spiritualität sowie der Primat von Ästhetik und Komposition wesentliche Grundlagen seiner autonomen Kunstsprache sind. Seine vielen, mitunter divergenten Stilphasen dokumentieren eine kreative Fülle und Unrast. Mallust und Bilderflut haben hier zum Teil ihren Ursprung. Nicht nur das Malen als Vorgang, sondern besonders die Teilhabe am Schöpfertum sind für Andreas Felger existentiell.“ (Prof. Dr. F. G. Zehnder)
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Marc Chagall: Der Exoduszyklus

28.6.2009 bis 16.8.2009

Marc Chagall (1887-1985) fühlt sich durch seinen jüdischen Glauben von Kindheit an den Gestalten des Altes Testaments verbunden. Nach einer künstlerischen Ausbildung in der weißrussischen Heimat, kann er sich ab 1910 in Paris weiterbilden. Die Zeit des Nationalsozialismus überlebt er mit seiner Familie in New York. Nach seiner Rückkehr nach Paris schafft er mehrere Serien zur Bibel. Chagall ist überzeugt, dass so viel Grausamkeit im Dritten Reich nur von Menschen begangen werden konnte, die die Bibel nicht kennen.



1966 entsteht der 24-teilige Zyklus zum Buch Exodus. Die Farblithographien schildern in vielschichtiger Weise die Leiden des jüdischen Volkes mit einem allgemein gültigen Charakter.

Die Präsentation wird im Rahmen des Worpsweder Gemeinschaftsprojekts „Seelenland – Kunst und Glaube in Worpswede“ um Plastiken der Bildhauer Bernhard Hoetger (1874 - 1949), Emy Roeder (1890 - 1971) und Ulrich Conrad (*1930) ergänzt. Alle sind durch ihre Ausbildung miteinander verbunden und setzen sich über drei Generationen mit der Darstellung des Menschen auseinander.

Am Sonntag, 28. Juni 2009, findet um 11:30 Uhr die Eröffnung statt. Karl-Heinz Marg (Vorsitzender des Kuratoriums) begrüßt die zahlreichen Besucher, Christa Kreemer (Leihgeberin der Chagall-Werke) schildert ihren Bezug zu Chagall und dem Sammeln seiner Werke und Hein Spreckelsen (Landessuperintendent i.R.) führt anhand eines exemplarischen Werks in die Ausstellung ein. Das Duo Taksim (Ulrike Lorenz und Mariska Nijhof) umrahmen die Veranstaltung musikalisch. Hier sind ein paar Eindrücke (Klicken auf ein kleines Bild zeigt es größer):





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Sonntagsmatinée Juni

HAP Grieshaber - Holzschnitte der 60er und 70er Jahre

Sonntag, 7. Juni 2009, 12:00 Uhr

Halbstündige Führung mit Lilian Lehr





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Tanz- und Musikperformance

mit Gudrun Soujon und Willem Schulz

Freitag, 12. Juni 2009, 18:00 Uhr

Mensch und Natur, miteinander, verbunden,
verwoben, im Austausch …

Das Hineinspüren in den Raum, in die Natur,
in eine Bedeutsamkeit dahinter, die nicht in
Worte auszudrücken ist …





Gudrun Soujon (Tanz) und Willem Schulz (Cello) beschäftigen sich künstlerisch mit diesem mystisch anmutendem Thema. Das faszinierende Ambiente der Großen Kunstschau Worpswedes und die großformatigen Gemälde der Gründer der Künstlerkolonie bilden den inhaltlichen und atmosphärischen Rahmen ihrer Performance „Der innige Blick“. Dabei werden verschiedene Facetten in Musik und Tanz ihren Ausdruck finden. Das Sein und die Sehnsucht, Tiefe, das Schwere und das Leichte, der Raum und die Schwingung sind nur einige Aspekte, die beide Künstler als Ausgangspunkt ihrer Reise durch das „Seelenland“ sehen. Die lebendige Intensität dessen, was im diesem Kunstraum entstehen wird, wird allemal für den Besucher zu einem besonderen Erlebnis.

Gudrun Soujon (mehr...) lebt in Worpswede und ist Tänzerin und Choreografin. Als Ensemblemitglied verschiedener Companien hat sie unter der Leitung anerkannter Choreografen gearbeitet. Als Solistin ist sie durch interdisziplinäre und multimediale Performances bekannt geworden.

Der Komponist und Musiker Willem Schulz (mehr...) lebt in Melle (bei Osnabrück) und hat sich durch spektakuläre Performances im In-und Ausland einen Namen gemacht. Vom Landschaftsverband Osnabrück hat er 2001 den Kulturpreis für sein künstlerisches Schaffen erhalten. 2002 gewährte ihm das niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur ein Künstlerstipendium.
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Das Wunderland der Urahnen

Bernhard Hoetgers Religion

Freitag, 19. Juni 2009, 18:00 Uhr

Vortrag von Dr. Arie Hartog





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Malaktion für Kinder

mit Gabi Tausendpfund

21. Juni 2009, 11:00 bis 13:00 Uhr

Angeregt durch die Ausstellung Andreas Felger: Spirituelle Bilder malen Kinder ihre Versionen von Farbflächen und Figuren. Hier sind einige Eindrücke der Aktion
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Sonntagsmatinée Juli

Heinrich Vogeler und seine Jugendstilträume

Sonntag, 5. Juli 2009, um 12:00 Uhr

Halbstündiger Vortrag von Erika Müller






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Sonntagsmatinée August

Marc Chagall: Der Exoduszyklus

Sonntag, 9. August 2009, ab 12:00 Uhr

Mehrere halbstündigen Führungen mit Christa Kreemer





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9. Open Air Galerie Worpswede

Sonntag, 9. August 2009, 10:00 bis 18:00 Uhr

In der Bergstraße und auch wieder im Park der Großen Kunstschau Worpswede präsentieren sich einen ganzen Tag lang Kunst, Handwerk, Unterhaltung und Kulinarisches. Hier sind einige Impressionen vom Parkplatz und unserem Parkgelände
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Jupp Lückeroth und seine Malerkollegen

23.8.2009 bis 1.11.2009

Zum ersten Mal wird das Werk von Jupp Lückeroth im Norden Deutschlands vorgestellt. Der Autodidakt setzt sich mit seinen künstlerischen Zeitgenossen auseinander und hat selbst ein interessantes Werk hinterlassen. Der im Norden weniger bekannte Künstler zeigt mit seinen Bildern vielfältige Bezüge zur Natur. Vorbilder sind Borken, Rinden und Maserungen, aber auch Watt und Sand der Nordsee. Lückeroth spricht von Innenbildern der Natur, die er zeigen wolle. Im Gegensatz zu vielen spontan-aktionistischen Arbeiten des Informel sind Lückeroths Kompositionen sorgfältig und kontinuierlich aufgebaut. Die Farbpalette ist von Erdtönen bestimmt, aber auch Blau und Rot kommen vor.



2009 wäre Jupp Lückeroth 90 Jahre alt geworden. Aus diesen Anlass zeigen im Laufe des Jahres vier Museen Ausstellungen zu seinem Werk:

Städtische Galerie Villa Zanders, Bergisch Gladbach
Kölnische Galerie des Kölnischen Stadtmuseums, Köln
Große Kunstschau Worpswede, Worpswede
Gustav-Lübcke-Museum, Hamm

Im Mittelpunkt dieser Ausstellungen stehen Schenkungen, die das in Bergisch-Gladbach lebende Ehepaar Anneliese und Albert Schlagloth gemacht hat.

Mitte der 50er Jahre entsteht die „Junge Gruppe Worpswede“ in der gleichnamigen Künstlerkolonie, die sich vom Gegenständlichen und Figürlichen löst. Es sind Egon-Karl Nicolaus, Helmut Heinken, Henry Garde, Winhard Lumma und Dieter Wallert, die den Wendepunkt zur Moderne nach dem Zweiten Weltkrieg in Worpswede markieren. Einige ihrer Werke werden ergänzend bei uns gezeigt.

Die Eröffnung findet am Sonntag, 23. August 2009 um 11:30 Uhr statt. Karl-Heinz Marg, Kuratoriumsvorsitzender der Kulturstiftung Landkreis Osterholz, begrüßt die Besucher, Dr. Ellen Schwinzer, Direktorin Gustav Lübcke-Museum (Hamm) führt in die Ausstellung ein. Jennifer Peters, Konzertharfenistin aus Bremen, gestaltet den musikalischen Rahmen
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Familientag 2009

in der Großen Kunstschau Worpswede und ihrem Park

30. August 2009, 11:00 bis 18:00 Uhr

Aktionen für die ganze Familie mit Kunst und Kultur, Führungen und vieles mehr! Wir danken unseren Förderern und Sponsoren: Worpsweder Gesellschaft für Kunst, Kultur und Wissenschaft e.V., Jugendstiftung Kreissparkasse Osterholz, Worpsweder Feinbäckerei-Konditorei Barnstorff sowie Kaffee Worpswede Restaurant.



Von Beginn an wird der Familientag eifrig besucht. Auch ein paar kleine Schauer können Spaß und gute Laune nicht verderben.



Hier sind ein paar Eindrücke vom Familientag
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Malaktion für Kinder



mit Gabi Tausendpfund

Am 6. September 2009 findet von 11 bis 13 Uhr eine Malaktion begleitend zur Ausstellung Jupp Lückeroth - ein Maler des Informel statt. Die Kinder arbeiten mit großflächigen Pinseln und Schwämmen und nehmen Kämme für Strukturen - ein richtiges Aktion-Painting Happening mit viel Spaß für alle Beteiligten.

Hier sind ein paar Eindrücke und die Ergebnisse zu sehen
(Klicken auf ein kleines Bild zeigt es größer):





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Sonntagsmatinée September



Noble Gäste
Meisterwerke der Kunsthalle Bremen in der Großen Kunstschau Worpswede

6. September 2009

Cornelia Hagenah führt eine Besuchergruppe durch die Rotunde der Großen Kunstschau und erläutert die Gastwerke im Kontext zu den angestammten "Einheimischen".
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Sonntagsmatinée Oktober

Auch Gottfried Benn war in Worpswede

Sonntag, 4. Oktober 2009, um 12:00 Uhr

Hartmut Balke, als Maler unter dem Namen Abel K. bekannt, nimmt einige Besuche Gottfried Benns in Worpswede zum Anlass, Gedichte und Auszüge aus Texten und Briefen des bekannten Lyrikers auf unterhaltsame Art vorzustellen und mit der Worpsweder Kunst zu verknüpfen. Den Besucher erwartet ein Kaleidoskop bunt vermischter Gedanken über Worpswede, Lyrik und die Kunst.

Bildquelle und -lizenz: Wikimedia Commons
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Liederabend 21.10.2009



Ein ausführlicher Bericht wird hier gezeigt (Beim Jahr 2009 weiter unten).
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Sonntagsmatinée November



Requiem für eine Freundin

1. November 2009, um 12:00 Uhr

Vortrag und Lesung mit Texten aus Briefen und dem Requiem mit Erika Müller und Hartmut Balke

Am 2. November 1908 vollendet Rilke eines seiner bedeutendsten Gedichte, das "Requiem für eine Freundin", ein Werk, das dem Gedächtnis der Künstlerin Paula Modersohn-Becker gewidmet ist. Dieses Requiem, fast ein Jahr nach dem Tod der Malerin entstanden, war die erste direkte Stellungnahme Rilkes zu einem Ereignis, das ihn tief getroffen hatte. Eine Begebenheit, die den Dichter über Monate hinweg zur Sprachlosigkeit verurteilte, zu einem Verstummen, das mit der Niederschrift des Requiems endete. In seiner Totenklage leistet er nicht nur Trauerarbeit, sondern setzt sich gleichzeitig mit seiner ganz persönlichen Lebensphilosophie auseinander.
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Bogdan Hoffmann und Jan Carstensen



Zwei Bremer Künstler aus der Sammlung Dodenhof

8. November 2009 – 28. Februar 2010
verlängert bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten (Frühjahr 2011)

Zum ersten Mal wird das Werk von Bogdan Hoffmann und Jan Carstensen in einer gemeinsamen Ausstellung in Worpswede aus Anlass einer Schenkung von Helga und Heinz Dodenhof gezeigt.
Beide Künstler leben und arbeiten in Bremen und haben bei Prof. Wolfgang Schmitz an der Hochschule für Künste Bremen studiert. Die Wurzeln sind außerhalb der Hansestadt: bei Hoffmann in Polen, bei Carstensen im deutschdänischen Grenzgebiet.



Bogdan Hoffmann ist 1957 in Dzierzoniow/Polen geboren und in Bremen aufgewachsen. Er studiert von 1981 bis 1988 Druckgrafik und Malerei an der Bremer Hochschule, anschließend Stipendium der Cité des Arts in Paris, 1989 Bremer Förderpreis, 1991 Kunstpreis Junger Westen / Recklinghausen, 1994 Stipendium der Barkenhoff-Stiftung Worpswede und 1995 Kunstpreis des Kultur- und Bildungsvereins im Ostertor, Bremen. Ausstellungen u.a. in Bremen, München, Hamburg, Venedig, Leipzig, Frankfurt/Main, Polen, Niederlande, Italien.

Hoffmann hegt eine Faszination für die Geografie und für das Serielle. Seit Ende der 1980er Jahre erscheint das Thema Landkarten im Oeuvre. Fasziniert vom Erkunden der Erdoberfläche auf der Basis kartografischer Erkenntnisse entstehen Druckstöcke aus Holz oder Linoleum. Auf hauchdünnem Chinapapier werden die landschaftlichen Strukturen stark reduziert wiedergegeben.



Jan Carstensen wird 1956 in Niebüll/Schleswig-Holstein geboren und studiert von 1981 bis 1990 an der Hochschule für Künste Bremen. 1990 gründet er die Künstlerzeitung Pictor und den Pictor Verlag für Künstlerpublikationen. In der eigenen Siebdruckwerkstatt stellt er in Zusammenarbeit mit Künstlerkollegen Grafiken und Editionen her. Verlag und Werkstatt sind für Carstensen wichtiger Teil seiner künstlerischen Tätigkeit, die in Deutschland, Spanien, Irland und Schottland präsentiert wird.

Carstensen arbeitet als Maler, Zeichner und Druckgrafiker. Durch Zeichnen vor der Natur erarbeitet er einen Formenvorrat, den er dann in oft gänzlich abstrakte oder doch stark vom Gegenstand sich entfernende Werke umsetzt. Der Kulturjournalist Rainer Beßling beschreibt ihn als „...Zeichner und Maler mit gestischer Energie und Farbwucht auf einem spannungsvollen Grat zwischen gegenständlicher Verankerung und dynamischer Abstraktion“.

Foto: Jens Weyers



Hier sind einige Eindrücke von der Eröffnung am Sonntag, den 8. Nov. 2009, um 11:30 Uhr. Es begrüßt Karl-Heinz Marg, Vorsitzender des Kuratoriums der Kulturstiftung, und Dr. Rainer Beßling, Kulturjournalist, führt in die Arbeiten der beiden Künstler ein. Der Multiinstrumentalist Ralf Benesch umrahmt die Veranstaltung mit tongewaltigen Werken auf Gitarre, Saxofon und Trommel.
(Klicken auf ein kleines Bild zeigt es größer)





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2010 / 2008

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