Hier sind Berichte zu Ausstellungen und Aktivitäten ab Jahr 2000 und zur Geschichte der Großen Kunstschau.

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2018 - Rückblick, Aktuelles und Vorschau:

+ Am 12.5. talk&show w002: Edwin Alexander Buchholz, Akkordeonist
Konzert und Gespräch - mehr...
+ Am 14.4. talk&show w001: Christian Uetz liest »Engel der Illusion«
Leseperformance und Gespräch - mehr...
+ Ab 18.3. Ausstellung Peter-Jörg Splettstößer - Fenster,
Flecken und das Jüngste Gericht
- mehr...
+ Bis 4.3. Ausstellung Jürgen Strasser - Schöne neue Welt - mehr...
   
+ Jung im Museum: Aktionen in der Kunstschau - mehr...
   


talk&show w002: Edwin A. Buchholz, Akkordeon

12.05.2018 | 15:30 Uhr

Konzert Solo-Akkordeon auf der Bühne im Altbau der Großen Kunstschau
Gespräch zwischen Jörg van den Berg & Edwin Alexander Buchholz

Im Rahmen der Ausstellung ›Peter-Jörg Splettstößer: Fenster, Flecken und Das Jüngste Gericht‹ lädt der neue Leiter der Großen Kunstschau Jörg van den Berg zur zweiten Ausgabe seiner Gesprächsreihe ›talk&show‹ ein, die er seit 2004 an unterschiedlichen Orten mit jeweils wechselnden Gästen aus Kultur und Wissenschaft führt: Ein Gast, ein Werk, ein Gespräch. Die Länge der Veranstaltung ergibt sich aus der Intensität des Diskurses zwischen den beiden Gesprächspartnern und dem Publikum.



Edwin Alexander Buchholz gehört zu den erfolgreichen, europäischen Akkordeonisten. Auf seinem Programm in der Großen Kunstschau Worpswede stehen u.a. Werke von Sofia Gubaidulina, die 1991 für einige Wochen im Barkenhoff Heinrich Voglers komponierte. Dazu wird er Werke von John Cage und Erik Satie musizieren.

Er erhielt nationale und internationale Auszeichnungen in Deutschland, Polen, England, Frankreich. Im Auftrag der Goethe-Institute konzertierte er weltweit, spielte u.a. bei Festivals wie dem Cantiere internazionale d‘art in Montepulciano, den Berliner Festwochen, dem Warschauer Herbst, bei Musik der Zeit Philharmonie Köln, Musica viva Philharmonie München u.a. Radiosendungen und CD Aufnahmen vervollständigen seine Arbeit.

Keine Kosten außer Eintritt
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talk&show w001:



Christian Uetz liest »Engel der Illusion«

14.04.2018 | 15:30 Uhr

Leseperformance auf der Bühne im Altbau der Großen Kunstschau
Gespräch zwischen Jörg van den Berg & Christian Uetz
– Deutschlandpremiere –

»Wer Christian Uetz je bei einer seiner auswendig zelebrierten Lesungen gesehen hat, ahnt, was Nietzsche mit seinem Diktum, man müsse mit der Sprache zu tanzen verstehen, gemeint haben könnte.« (Neue Zürcher Zeitung)

Im Rahmen der Ausstellung »Peter-Jörg Splettstößer: Fenster, Flecken und Das Jüngste Gericht« lädt der neue Leiter der Großen Kunstschau Jörg van den Berg erstmals in Worpswede zu seiner Gesprächsreihe »talk&show« ein, die er seit 2004 an unterschiedlichen Orten mit jeweils wechselnden Gästen aus Kultur und Wissenschaft führt: Ein Gast, ein Werk, ein Gespräch. Die Länge der Veranstaltung ergibt sich aus der Intensität des Diskurses zwischen den beiden Gesprächspartnern und dem Publikum.

»Engel der Illusion«, das sind »Engel des brennenden Scheins«. Ihr Schein ist kein bloßer, kein leerer, er ist vielmehr ein Scheinen, dessen Medium die Sprache ist. ... Mit seinen bildgewaltigen, selbstverlorenen und dabei tief nachdenklichen Gedichten sucht Christian Uetz in der Sprache nach der verborgenen Präsenz dieser Engel der Illusion, um ihr Scheinen erfahrbar zu machen. Was seine Texte so hervorbringen, sind Ekstasen der Sinnlichkeit und die Trunkenheit der Vernunft. Es ist der Wahnsinn des Tages. Spielerisch und doch souverän kreisen diese Gedichte um gewichtige Themen, um die Präsenz des Anderen im Selbst, um Anwesenheit und Abwesenheit, um Negativität und Transzendenz. Ihr Fluchtpunkt bleibt dabei stets eine mitreißende Affirmation des Lebens und der Sinnlichkeit ... (Klappentext Secession Verlag)

Christian Uetz – geboren 1963 in Egnach, Schweiz – studierte Philosophie, Komparatistik und Altgriechisch und lebt zurzeit in Zürich und Göttingen. Uetz zählt zu den herausragenden Performern auf Literaturveranstaltungen und Festivals für experimentelle Poesie und spoken poetry, etwa in New York, Berlin und dem Lyrikfestival in Medellín, Kolumbien.

Kosten: im Museumseintritt enthalten





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Peter-Jörg Splettstößer

Fenster, Flecken und das jüngste Gericht

18.03. bis 10.06.2018

Peter-Jörg Splettstößer (*1938, Bad Polzin) gehört mit seiner konzeptuellen Kunst zu den wichtigsten Künstlern im Bremer Raum. Den Antrieb für seine kompromisslose Arbeitsweise findet der in Worpswede lebende Künstler in wechselnden Ateliers in europäischen Metropolen wie Rom, Paris, Berlin, Brüssel oder Amsterdam sowie im steten Austausch mit Künstlerkollegen. Seit Jahrzehnten holt Splettstößer Künstler aus ganz Europa nach Worpswede, um im Rahmen seiner Ausstellungsreihe »Treffpunkt Worpswede« das Gespräch über alle Grenzen zu eröffnen.

Seine künstlerische Forschung betreibt Splettstößer zu Fragen unserer Wahrnehmung in unterschiedlichen Medien. Er arbeitet mit Farbe und Material, mit Klang und Sprache. Nicht die detaillierte Wiedergabe der Realität ist sein Metier, sondern die ausschnitthafte Reflektion einzelner Strukturen. Im Zentrum der Ausstellung steht seine umfangreichste, 1998 begonnene Werkgruppe Fragmente, die er im vergangenen Jahr abgeschlossen hat. Ausgangspunkt der Fragmente ist Michelangelos Jüngstes Gericht.

Quasi die Außenseite der Halle umläuft die große Serie der Kartengespräche.

Einblicke in die Ausstellung:



Fragmente



Fenster



Flecken [1]



Flecken [2]



Original und Kopie



Neu auch bei den »Klassikern«

In den 'alten' Räumen der Kunstschau befinden sich die beliebten Klassiker der alten Worpsweder Malerinnen und Maler - ergänzt und unterbrochen von einzelnen Werke Splettstößers.
Im Hoetgerraum intervenieren Arbeiten aus 2017 von David Didebulidze "Im Sinne Hoetgers".



Eingangsraum und Kaminzimmer



Rotunde und Bühnenraum



Hoetgerraum






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