Hier sind Berichte zu Ausstellungen und Aktivitäten ab Jahr 2000, zur Geschichte der Großen Kunstschau und zum Förderverein Worpsweder Gesellschaft.
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2017 - Rückblick, Aktuelles und Vorschau:

+ Am 03.03. Figurentheater Benefiz-Gala Der Besuch der alten Dame - mehr...
+ Ab 05.03. Ausstellung Weggefährten - Rüdiger Lubricht und Freunde - mehr...

+ Rückblick Lange Nacht der neuen Bilder - mehr...

+ Jung im Museum: Aktionen in der Kunstschau - mehr...

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Weggefährten - Rüdiger Lubricht und Freunde

5.3. bis 11.6.2017

Kaum ein Fotograf hat die zeitgenössische Kunst in Worpswede so geprägt wie der 1947 in Bremen geborene Rüdiger Lubricht. Mit seinem fotografischen Ansatz beschreibt er das »Irreale im Realen« der Landschaft. Seine individuelle, ästhetische Bildsprache ist reduziert auf das Wesentliche und wird von strengen Formen und Linien gekennzeichnet. So porträtiert er das »Moorland« mit seinen besonderen Lichtstimmungen, aber auch Industriebrachen und die unheilvoll-bedrohlichen Betonmassen des NS-Bunkers »Valentin« in Bremen-Farge.



Einen Namen machte sich Lubricht vor allem mit den Langzeitprojekten »Verlorene Orte« und »Gebrochene Biografien«. Seit 2003 reist er regelmäßig in die »Sperrzone« in der Ukraine und nach Weißrussland, die durch die Atomkatastrophe von Tschernobyl 1986 unwiderruflich kontaminiert sind. Er begibt sich auf die Spuren der Tragödie und beschäftigt sich intensiv mit den wenigen dorthin zurückgekehrten Bewohnern.
In der Großen Kunstschau zeigt Rüdiger Lubricht seine »Zeiträume « im Dialog mit ausgewählten Arbeiten seiner fotografischen Weggefährten. Zu sehen sind Werke der Worpsweder Fotografen Klaus Benhof und Fritz Dressler und des Bremers Andreas Bohnhoff.

Hier sind Einblicke in die Ausstellung:



Rüdiger Lubricht: Architektur und Poesie



R. Lubricht: Verlorene Orte /Gebrochene Biografien



Rüdiger Lubricht: Moorland



Rüdiger Lubricht: Zeiträume



Fritz Dressler: Weggefährte



Andreas Bohnhoff: Weggefährte



Klaus Benhof: Weggefährte



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Benefiz-Gala: Der Besuch der alten Dame

Freitag, 3. März 2017, 19.30 Uhr

Große Kunstschau Worpswede

Das Hohenloher Figurentheater zeigt mit großen, ausdruckstarken Stabfiguren ein Meisterwerk der Weltliteratur: "Der Besuch der alten Dame" nach Friedrich Dürrenmatt.



An dem Tag, an dem die alte Dame, mittlerweile die reichste Frau der Welt, den Boden ihrer Heimatstadt betritt, ändert sich für deren Bewohner alles.

Sie will sich rächen an dem Mann, der sie vor 45 Jahren verlassen hat. Für ihr Vorhaben setzt sie das zur Verfügung stehende Vermögen ein, benutzt die Einwohner wie eine käufliche Ware. Mit ihrem bösartigen Charme, ihrer seltsamen Eleganz erreicht sie ihr Ziel, weil ihre Spekulation auf menschliche Schwächen aufgeht. Das Statusdenken der Bürger überlagert jede Anwandlung von Ethik und Moral und ist gekennzeichnet von der Verdrängung von Gefühl und Gewissen.

Zusammen mit der Kulturstiftung Worpswede veranstaltet der Rotary Club Worpswede den „Besuch der alten Dame" in der großen Kunstschau. Die Einnahmen sollen Kunstprojekten mit Kindern und behinderten Menschen zu Gute kommen.

Eintrittspreis 20 Euro pro Person; Karten-Vorverkauf ab sofort bei uns
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Heinz Dodenhof - Ein Leben für die Kunst

15.01. bis 19.02.2017

Sammler, Künstlerfreund, Drucker - Heinz Dodenhofs Zugänge zur Kunst waren so vielfältig wie ungewöhnlich. Gemeinsam mit seiner Ehefrau Helga verwandelte er sein Wohnhaus in ein privates Kunst-Refugium, pflegte persönliche Kontakte zu zahlreichen Künstlern und druckte selbst in der eigens eingerichteten Werkstatt. 2002 begann Heinz Dodenhof, seine über Jahrzehnte gesammelten Schätze an die Kulturstiftung Landkreis Osterholz zu übertragen. Insgesamt 5.000 vorwiegend grafische Werke von über 400 verschiedenen Künstlern gingen als Schenkung in den Besitz der Großen Kunstschau über.



Zum Auftakt des Ausstellungsjahres 2017 würdigt eine Sonderausstellung in der Großen Kunstschau den Sammler Heinz Dodenhof, der im Januar 2016 im Alter von 81 Jahren verstarb. Die Schau versteht sich als Hommage und als Dank an einen großen Freund und Mäzen des Hauses und zugleich als spannender Blick auf die vielfältigen Aspekte des Sammelns.

Nachfolgend werden Eindrücke aus den sechs Ausstellungsräumen gezeigt
(Klicken auf ein kleines Bild zeigt es größer)



Leben für die Kunst



Drucker



Sammler



Künstlerfreund



Mäzen



Ein Haus für die Kunst



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Lange Nacht der neuen Bilder



Donnerstag, 12.1.2017, 18:00 Uhr

Mit einer »Langen Nacht der neuen Bilder« feiert die Große Kunstschau Worpswede den bedeutendsten Zugang von »Alten Worpswedern« in der neueren Geschichte des Hauses.

Der Berliner Sammler Professor Wolfgang Böhm, der im vergangenen Jahr bereits den Barkenhoff mit vier großartigen Gemälden von Heinrich Vogeler als Dauerleihgabe bedacht hatte, übergibt den Worpsweder Museen fünf weitere hochkarätige Gemälde aus seiner Sammlung. Ein Gemälde von Paula Modersohn-Becker, zwei von Otto Modersohn und jeweils eines von Fritz Overbeck und Hans am Ende werden in Zukunft als Dauerleihgaben den Bestand der Großen Kunstschau Worpswede bereichern und in der Rotunde, dem von Bernhard Hoetger erbauten historischen Teil des Museums, zu sehen sein. In einer öffentlichen Feierstunde hat Professor Böhm am Donnerstag, dem 12.1.2017, um 18.00 Uhr diese Werke in die Obhut der Kulturstiftung Landkreis Osterholz übergeben. Sein Wunsch ist es, diese bedeutenden Werke der Worpsweder Gründergeneration auf Dauer der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und dort zu zeigen, wo sie entstanden.

Alle Worpswederinnen und Worpsweder sowie alle Interessierten sind zu dieser Feierstunde herzlich eingeladen.

Im Anschluss an die Übergabe, in deren Rahmen Professor Böhm und Karl-Heinz Marg, der Vorsitzende des Kuratoriums der Kulturstiftung Landkreis Osterholz sprechen, können die wertvollen Neuzugänge in einer »Langen Nacht der neuen Bilder« bis 21:00 Uhr bei freiem Eintritt in der Großen Kunstschau besichtigt werden.

Abb.: Paula Modersohn-Becker - Mädchen mit Schafen am Weiher, um 1903
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